Die Industriefotografie.
Werksfotografie oder Industriefotografie: das Genre hat einiges zu bieten, um Mitarbeiter-Medien aktuell und spannend aussehen zu lassen.




Bei der Arbeit. „Commerzielles“ zeigt „Banker im Blaumann“, wie es in der Überschrift heißt. Die klassische Gruppenaufnahme wird vermieden. Vielmehr werden Einzelne in den Mittelpunkt gerückt und bei der Arbeit gezeigt. Die Aufnahmen wirken authentisch und dynamisch. Sie bereichern die Mitarbeiter-Zeitung.
Gruppenaufnahme. Bei der „Provinzial Info“ lassen sich wie bei den meisten anderen Mitarbeiter-Medien Gruppenaufnahmen nicht ganz vermeiden. Bei diesem Beispiel wird eine Gruppe mal von oben fotografiert. Dadurch wird ein guter Eyecatcher geschaffen.
Bildschnitt. Die „BASF-information“ setzt oft extreme Hoch- oder Querformate ein. Bei diesem Bild stehen zwei Mitarbeiter im Zentrum. Sie sind an ihrem Arbeitsplatz von Pflanzen umgeben. Das Foto ist nicht völlig symmetrisch. Der Schwerpunkt liegt etwas mehr nach rechts versetzt. Dadurch wird Dynamik gewonnen.
Alternative Position I. Die Zeitschrift „Euroscope“ führt ein Interview mit dem Personalchef der „BASF“. Er wird nicht in einem klassischen Porträt, sondern in einer Perspektive von oben fotografiert. Das großzügig abgebildete Umfeld und das moderne Ambiente enthalten auch Informationen: über den Status des Managers und die Modernität des Unternehmens.
Alternative Position II. Die Titelseite der Zeitschrift „361˚“ der Norddeutschen Landesbank zeigt im Vordergrund den Finanzchef, der vor dem Firmengebäude auf dem Boden sitzt. Diese entspannte Haltung wurde gewählt, um die immer gleichen angespannt wirkenden Manager-Fotos zu vermeiden.
Dokumentarische Szenen. „Nuestro Tiempo“ vertritt mit dieser Sequenz eine sehr moderne Auffassung der Industrie- oder Werksfotografie. Gruppen oder einzelne Personen werden in ihrem realen Umfeld bei der Arbeit fotografiert. Es entstehen dokumentarische Szenen der Arbeitswelt.