| Ein kraftvolles Medium. | ||
| Bei Mitarbeiter-Medien gibt es zwei Fraktionen: Zeitung oder Zeitschrift. Zeitungen wirken aktuell, nachrichtlich, Zeitschriften dagegen edel, teuer und repräsentativ. | ||
| Die Beispiele dieser Website stammen aus dem 10. und 11. European Newspaper Award. Dort wurde eigens eine Kategorie für Corporate Media eingerichtet, um die Entwicklungen in diesem Sektor aufzeigen zu können. Zeitungen. Ca. 30 Prozent der Publikationen im Bereich Corporate Media sind im Zeitungs-Format. Sie wirken aktuell, nachrichtlich. Es handelt sich aber nicht um klassisches Zeitungslayout. Der Trend geht hier eindeutig zu einer magazinigen Gestaltung mit Farbunterlegungen, Freistellern und großzügigen Weißflächen. Der kreative Umgang mit Bildschnitten und Bildformaten ist oft bemerkenswert. Zeitschriften. Sie machen ca. 70 Prozent des Gesamtmarktes aus. Sie wirken edel, teuer und repräsentativ. In manchen Fällen wird die Grenze zwischen Mitarbeiter- und Kundeninformation verwischt. Besser wäre sicher eine klar definierte Zielgruppe, weil Mitarbeiter über viele Themen intensiver informiert werden müssen, die die Endkunden überhaupt nichts angehen. Beispiel: Umstrukturierungen innerhalb eines Konzern betreffen wahrscheinlich viele Mitarbeiter, sind aber für den Kunden nicht relevant. Ihn interessiert, ob es Produkt-Verbesserungen gibt bei seinem Lieferanten. Online. Natürlich spielt das Internet auch bei der Unternehmenskommunikation eine bedeutende Rolle. Diesen Bereich haben wir hier jedoch ausgeklammert, weil die Königs-Disziplin nach wie vor der Printbereich ist. Relevante, offizielle Information wird nach wie vor gedruckt. Schnelle Mitteilungen über Geschehnisse stehen online. Die Auswahl der Informations-Kanäle ist von Branche zu Branche unterschiedlich. Bei reinen Büro-Arbeitsplätzen kann eine starke Online-Kommunikation gut sein, sind viele Mitarbeiter offline tätig, wird der Printbereich weiterhin wichtig sein. Viele Unternehmen nutzen die Mitarbeiter-Zeitschrift, um mit ihren Pensionären Kontakt zu halten. Auch das spricht für Print. Konzentration. Grundsätzlich sollte man die Anzahl der Medien und Informations-Kanäle einschränken. Die Mitarbeiter sollen konzentriert und klar über alle relevanten Themen informiert werden. Da ist es nicht zu empfehlen, viele verschiedene Kanäle zu benutzen, weil doch manche Info dann nicht aufgenommen wird. Gedruckte Mitarbeiter-Medien sollten zwischen sechs und zwölf mal jährlich erscheinen. Viermal dürfte etwas zu selten sein. Die Inhalte sind oft nicht mehr aktuell. |
||