Zeitschriftenlayout.
Viele Mitarbeiter-Zeitschriften haben einen Rhythmus aus Seiten mit kurzen und langen Stories. Feststehende Rubriken bilden Highlights im Heftverlauf.
Editorial. Bei diesem Beispiel aus „Euroscope“, einem Magazin für BASF-Mitarbeiter in ganz Europa, schreibt die Geschäftsführerin der BASF Rumänien das Editorial. Die Gestaltung mit Autorenfoto, Überschrift und Unterschrift am Ende ist klassisch.
Inhaltsverzeichnis. „Team Live“ der Unicredit Group Österreich wird in sechs Ressorts unterteilt, die durch Farben und kleine Piktogramme gekennzeichnet werden. Die Texte werden durch Freisteller aufgelockert, die man eindeutig dem jeweiligen Artikel zuordnen sollte. Statt der verschiedenen Farben wären auch Abbildungen jeder Hauptstory eines Ressorts möglich.



Reguläre Story. Der Artikel zum Thema gesunde Ernährung aus „Nuestro Tiempo“ der Universität Navarra ist vier Doppelseiten lang. Der Text verläuft sehr ruhig und durchnummerierte Tipps lockern den Text auf. Freisteller und Weißraum erzeugen eine edle Anmutung.
Kleinmeldungen. Bei „Euroscope“ werden sie besonders übersichtlich präsentiert: Die Bilder sind oben am Rand des Satzspiegels angeschlagen und die Überschriften und Texte stehen darunter. Wichtig ist, dass die Texte unten frei auslaufen und Flattersatz eingesetzt wird.
Kleinmeldungen + Inhalt. Die Ausgabe 655 von „Nuestro Tiempo“ der Universität Navarra hat eine Kombination von Inhaltsangabe und Kleinmeldungen als Start. Die Seitenzahlen stehen am Anfang der kleinen Meldungen.
Story-Beginn. Viele Zeitschriften starten eine Story mit einer bildgewaltigen Doppelseite, wie es auch „Das Beste“ der Hypovereinsbank macht. Durch den starken Eyecatcher wird der Leser gestoppt und es kommt Rhythmus ins Blatt.
Highlight. „Nuestro Tiempo“ wird im Heftverlauf mit kleinen Highlights versehen. Die Frage wird in großen Lettern über die Doppelseite geführt. Zweifellos ein verschwenderischer Umgang mit Platz, aber eben eine Art Ruheplatz im Heftverlauf.
Rhythmus in der Zeitschrift
Das Blatt soll einen Rhythmus aus kurzen und langen Geschichten haben. Folgender Ablauf wird oft eingesetzt:
1. Titelseite
2. Editorial
3. Inhaltverzeichnis
4. Kleinmeldungen
5. Coverstory
6. Normale Artikel
7. Kleinmeldungen
8. Highlight am Ende.