Im Zentrum: der Mensch.
Man sollte beim Konzept von Mitarbeiter-Medien beachten, dass der Mensch sich vor allem für andere Menschen interessiert. Er gehört darum ins Zentrum.




Im Zentrum. „Commerzielles“ stellt immer wieder einzelne Mitarbeiter ins Zentrum der Berichterstattung. Hier ist es ein vierseitiger Artikel über eine gehörlose Mitarbeiterin. Der Artikel beginnt links mit einer brillanten Bild-Text-Kombination, die sofort in das Thema hineinzieht. Der Text wird am Ende von einem weiteren ganzseitigen Bild beendet. Der Text hat Ergänzungsboxen, die Hinweise und Tipps zum Thema Gehörlosigkeit enthalten. Insgesamt eine Geschichte, die viele Einstiegspunkte für den Leser bietet.
Die Gruppe. Ebenfalls aus der Zeitschrift „Commerzielles“: Regelmäßig werden Mitarbeiter in ihrer Freizeit vorgestellt. Diese Gruppe trifft sich regelmäßig zu einem Brettspielabend. Dem Fotografen ist es sehr gut gelungen, die Atmosphäre einzufangen.
Im Gespräch I. „Zoom“, die Zeitschrift des italienischen Konzerns AET (Azienda Elettrica Ticinese) startet ein Gespräch mit zwei Personen auf dieser Doppelseite. Neben Überschrift und Vorspann ist jeder Person ein Zitat zugeordnet.
Im Gespräch II. Links und rechts unter den hart geschnittenen Porträtfotos stehen Angaben zur Person.
Im Gspräch III. Hier sind die Porträts noch härter beschnitten, weil man die Personen ja schon auf den vorderen Seiten gesehen hat. Unter den Bildern stehen jeweils drei Kernsätze aus dem Gespräch.
Bildmeldungen. „Team live“ der UniCredit Group streut die kleinen Personen-Meldungen nicht ins Blatt, sondern bündelt sie sorgfältig auf einer Doppelseite. Die Bildtexte werden oben und unten mit Linien den Bildern zugeordnet. Eine unverwechselbare Lösung.
Tipp
Bildschnitt
In manchen Redaktionen ist der harte Bildschnitt bei Porträtbildern nach wie vor verpönt. Es eignet sich auch nicht jedes Bild dazu und bei Gruppenaufnahmen sieht es schon merkwürdig aus, wenn die größte Person plötzlich hart beschnitten wird und die anderen nicht.
Bei Porträtbildern kann man allerdings meist ein extremes Hoch- oder Querformat erreichen und durch das Wegschneiden eine Konzentration aufs Wesentliche – das Gesicht – erzielen.
Es wäre auch möglich, bei einem Interview neben einem Porträtfoto nur noch die Hände zu zeigen, sofern hier eine besondere Bild-Aussage erzielt werden kann.